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Transparent und zielsicher

Beim Werkzeugbau Dettinger in Mühlacker haben die Verantwortlichen mit der PPS-Software D4:Produktion die veralteten Strukturen ad acta gelegt und mit der lückenlosen Vor- und Nachkalkulation sowie der integrierten MDE und einem Archivierungssystem (DMS durchgängig Transparenz geschaffen.

Spezielle in Unternehmen des Werkzeug- und Formenbaus ist es verwunderlich, dass beim zunehmenden Wettbewerb exakte Vor- und auch Nachkalkulationen eher zu den Zufallprodukten zahlen. Das man in der Branche bislang bei der Maschinendatenerfassung noch die hohen Kosten scheut, schein dagegen verständlich.

Die gezielt auf kleine und mittelständische Unternehmen zugeschnittene PPS-Software D4:Produktion, die auch eine MDE umfasst, schließt hier eine Lücke, die vor allem im globalisierten Wettbewerb zu mehr Transparenz und Wettbewerbsfähigkeit führt. Der Werkzeug- und Formenbau Dettinger in Mühlacker hat dieses System seit geraumer Zeit im Einsatz und macht dadurch durchweg positive Erfahrungen, obwohl Zeiterfassung, Kostentransparenz und ähnliches schon vorhanden waren. Auch deshalb lag die Messlatte hinsichtlich einer neuen PPS-Software sehr hoch. Bis auf einige Ausnahmen waren wir mit unserem System zufrieden", erklärt Thilo Dettinger, Inhaber des Unternehmens. "Und zwar so lange, bis uns D4:Produktion vorgestellt wurde". Diese Software hat sehr schnell aufgezeigt, wo noch Defizite zu schließen waren und in welchen Bereichen wir schneller und strukturierter arbeiten können."

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Ein solches Handicap lag beispielsweise schon in der Vorkalkulation. Wurde die auf Grund des Aufwands zu zeitintensive, hat man in der Vergangenheit auf Excel gewechselt. Eine weitere Achillesferse, ebenfalls für eine saubere Nachkalkulation wichtig, war die Erfassung der Maschinenzeiten. Selbst wenn die Mitarbeiter gewissenhaft Zeiten abgestempelt hatten, mussten die "mannlosen" Zeiten nachgetragen werden. Seit der D4:Produktion in Mühlacker im Einsatz ist. gehört ein derart zeitaufwendiges Arbeiten der Vergangenheit an. Mit der neuen Software werden Kalkulationen, das Erfassen und Auswerten von Aufträgen enorm schnell und nachvollziehbar abgewickelt, Produktionsabläufe optimiert und so messbar Kosten eingespart. Die Daten werden dabei vom Angebot bis zur Finanzbuchhaltung selbst für den Steuerberater zentral verwaltet. Als einen absoluten "Knaller" aber sieht man in Mühlacker die in die Software integrierte Maschinendatenerfassung (MDE). Auch bei Mehrmaschienbedienung gehen keine Zeiten mehr verloren.

Die MDE wird deshalb so geschätzt, weil selbst tagsüber geregelt ist, dass bei einer Mehrmaschinenbedienung keine Zeiten mehr verloren gehen. Einerseits ist ja auch das Bestandteil der Nachkalkulation. "Andererseits", so Thilo Dettinger, "ist das auch für den Kunden ein Mehr an Transparenz".

Wirklich interessant an der MDE aber ist sicher, dass sie im Gegensatz zu herkömmlichen MDE-Systemen über eine EDV-Netzwerkverkabelung arbeitet. Das heißt, die Arbeitsschritte werden von den Mitarbeitern über einen zentralen Terminal gestartet. Ist ein Mitarbeiter bereits eingeloggt und meldet sich noch an einer zusätzlichen Maschine an, wir automatisch der Stand der laufenden Bearbeitung abgefragt. So wird sichergestellt, dass auch ohne Abmeldung immer die reale Bearbeitungszeit registriert wird. Der größte Vorteil in dem System dürfte allerdings sein, dass nicht wie bei herkömmlichen MDE-Systemen an jeder CNC-Maschine ein Terminal angeschlossen werden muss - so wird die MDE plus BDE ein äußerst kostengünstiger Baustein der Software.


Integrierte Archivierungssoftware

Das Highlight der aktuellen D4-Software ist allerdings die Integration der Archivierungssoftware ELOprofessional: Es gibt dafür keine separate Maske, sondern er läuft auf der Software ohne Schnittstellen. Für Dettinger bedeutet das, dass sich Prüfprotokolle, E-Mails, Zeichnungen oder Fotos ohne enorm aufgeblähte Ordnerstrukturen einfach per Drag&Drop-Funktion auftrags- oder kundenbezogen abspeichern lassen. Interessant ist hier auch die Suchfunktion, damit wird sogar in ZIP-Anhängen gesucht. Derartige Funktionen sind im Explorer nicht oder kaum zu finden.

Thilo Dettinger kann das nur bestätigen: "Das Archivierungssystem erleichtert und die Arbeit auch bei Angeboten enorm. Wir können damit schnell auf Fakten, Schriftverkehr und ähnliches aus der Vergangenheit zurückgreifen. Dabei merkt der Mitarbeiter nicht, dass er mit einer anderen Software arbeitet, denn er bleibt dabei auf der gleichen Maske". Trends µ-genau - Überschaubarer Kostenrahmen.

Die PPS-Software D4:Produktion lässt sich optimal um die Achiv-Software WLOprofessional ergänzen, die voll in die Software integriert ist. Die Kosten bleiben aber dennoch überschaubar: Die Software D4:Produktion wurde für die Anforderungen von Herstellern von Einzelteile und Kleinserien entwickelt. Schon allein deshalb bleibt die PPS-Lösung in einem überschaubaren finanziellen Rahmen und soll sich so relativ schnell amortisieren.

Theo A. Dettinger GmbH & Co. KG

Die Dettinger GmbH & Co. KG beschäftigt sich seit über 40 Jahren mit der Herstellung von Stanz-, Folge- und Verbundwerkzeugen für nahezu alle Industriezweige. Zum Produktionsprogramm zählen aber auch Vorrichtungen, Sonderstanzanlagen, Baugruppen für Werkzeuge und Sondermaschinen, Prüflehren sowie Einzelteile, Serienteile und Werkzeugersatzteile. In einem weiteren Geschäftsbereich übernimmt das Unternehmen auch Lohnarbeiten wie CNC-Drehen, CNC-Fräsen, 5-Achsen-Simultanfräsen, Lehrenbohren, Senkerodieren und Drahterodieren, Rundschleifen, Flachschleifen und Profilschleifen, CNC-Koordinatenschleifen und Stanzen.

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Präzisions-Werkzeugbau
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